frankly – bietet neu auch digitale Freizügigkeits Lösung an

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frankly – bietet neu auch digitale Freizügigkeits Lösung an

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Die digitale Vorsorgelösung frankly gibt es neben der dritten neu auch für die zweite Säule.

Genauer: für die Freizügigkeitsguthaben. Kundinnen und Kunden haben die Wahl zwischen einer Kontolösung oder mehreren Anlagelösungen.

Für die indexierten und aktiv verwalteten Anlageprodukte gilt wie bei der Säule 3a die All-in-Fee von aktuell 0,45%. Investiert wird ebenso in die mehrfach ausgezeichneten Swisscanto-Anlageprodukte mit unterschiedlichen Risikoabstufungen und damit verbundenen Renditechancen. Das Angebot richtet sich an Personen zwischen 18 und 70 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz und einem Freizügigkeitsvermögen ab einem Franken.

Christian Ohlsen

Christian Ohlsen

«Mit der im Februar 2023 eingeführten frankly Version für Computer und Tablet haben wir den Weg für die neuste Lancierung geebnet. Ab sofort ist frankly Freizügigkeit über die Webversion verfügbar. Wer sich etwa selbstständig macht und auf den Bezug des Freizügigkeitsguthabens verzichtet oder sich eine berufliche Auszeit nimmt, erhält mit frankly Freizügigkeit eine digitale und einfache Lösung, um Pensionskassengelder renditeorientiert anzulegen.»

sagt Christian Ohlsen, Business Owner von frankly.

Zurück zum Anfang: Im März 2020 wurde frankly als digitale Lösung für das Wertschriftensparen in der Säule 3a lanciert – entwickelt von der Zürcher Kantonalbank. Investiert wird in Swisscanto-Anlageprodukte. Heute beträgt das verwaltete Säule-3a-Kundenvermögen rund CHF 1,9 Mrd. bei über 80’000 Kundinnen und Kunden. Kurz: frankly hat sich erfolgreich auf dem Markt und als wichtiger digitaler Kanal im Vorsorgegeschäft der Zürcher Kantonalbank etabliert – die Einführung von frankly Freizügigkeit wird diese Entwicklung noch verstärken.

Nachgefragt bei René Buchs, Leiter Produktmanagement Vorsorgestiftungen

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René Buchs ist fachlich verantwortlich für frankly. (Bild: Simon Baumann)

Wie kam es zur Lancierung von frankly Freizügigkeit?

Es war naheliegend. Denn mit frankly haben wir bereits ein existierendes Säule-3a-Geschäft. Dieses ist eng verwandt mit dem Freizügigkeitsgeschäft – sowohl aus regulatorischer Sicht wie auch bei den Anlageprodukten. Hinzu kommt das gemeinsame Ziel: das Erhöhen der Vermögen pro Kundin oder Kunde. Einziger Unterschied: Die Freizügigkeitsgelder sind durchschnittlich viel höher als Säule-3a-Bestände.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, die Freizügigkeit nur über die Webversion verfügbar zu machen – und nicht in der App?

Freizügigkeitsgelder anlegen ist vor allem für die Kundengruppe Ü50 von Interesse. Hier haben Umfragen ergeben, dass diese Zielgruppe Weblösungen bevorzugt, wenn es um Finanzgeschäfte geht. Weiterhin ist das Anlegen der Freizügigkeitsgelder nur für zirka zehn Prozent aller heutigen frankly-Kundinnen und -Kunden überhaupt relevant.

Wie geht es weiter mit frankly?

Die Idee ist die Ausweitung von frankly auf private Vermögen ausserhalb der Vorsorge. Unter dem Arbeitstitel «frankly Private Portfolio» gibt es Vorarbeiten und Abklärungen zum Vorhaben. Kundinnen und Kunden können sich also bereits jetzt auf mögliche weitere Neuerungen freuen.

Featured image credit: Edited from freepik

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